| xxxx | Die
Modeleisenbahnanlage des ESV - INNSBRUCK |
| Die Anlage | xxxxx | Fahrzeuge | ||
| Landschaft | Technik | |||
| Statistik | Veranstaltungen |
| Die Anlage: |
| Ende der 50er Jahre haben Tiroler Bundesbahner begonnen eine kleine Welt im Maßstab 1:87 entstehen lassen. Heute steht die ca. 55m² große Modelleisenbahn in zwei Kellerräumen der Bundesbahndirektion Innsbruck im Stadtteil Saggen. Im "Bahnhofsraum" befinden sich ein großer Güterbahnhof und der Hauptbahnhof einer Stadt vor der Innsbrucker Gebirgskulisse. Die beiden Bahnhöfe bilden die Endpunkte der im "Hundeknochen-Konzept" gebauten Anlage. Dazwischen liegt eine ca. 180m lange zweigleisige Hauptstrecke, die den Anlagenraum füllt. Die beiden Bahnhöfe sind an den unterirdischen Wendeschleifen miteinander verbunden, sodaß die Möglichkeit besteht die Anlage auch als großen zweigleisigen Kreis zu betreiben. |
| Landschaft: |
| Geographisch ist die Landschaft der
Anlage im alpinen Raum (Tirol) einzuordnen. So zeigt der Hintergrund - der von
einem Kulissenmaler des Landestheaters gestaltet wurde - bekannte Gebirgszüge
der Tiroler Bergwelt (z.B. Nordkette, Serles,... )
Wälder und schroffe Felswände prägen die Landschaft, an einem See kann man Fischer beobachten und ein Campingplatz mit einem Steg runden die Szenerie ab. Gleich daneben fällt der Blick auf einen Bauernhof und eine kleine Haltestelle, in der aber nur wenige Züge halten. |
| Folgt man den Schienen ein Stück gelangt man zum Bahnhof einer kleinen Stadt. Neben den Bahnsteigen finden noch Güterabfertigung mit Spedition und eine Containerverladung Platz. Die dazugehörige Stadt hat fast mittelalterliche Charakter mit ihrer Stadtmauer, den Fachwerkhäusern und dem Stadtplatz mit Wochenmarkt. An den Berghängen hinter der Stadt wachsen ca. 1500 Weinstöcke vor der Kulisse einer Burganlage (nach Südtiroler Vorbild). |
| Fahrzeuge: |
| Maximal 25 Züge können
gleichzeitig fahren, während der Ausstellungen stehen aber bis zu 50 Züge
auf der Anlage, um eine möglichst abwechslungsreiche Zugfolge zu erlauben.
Zum Einsatz kommen hier alle Fabrikate mit Zweileiter - Gleichstromantrieb. Die Fahrzuge kommen jedoch nicht direkt nach dem Kauf auf die Anlage, da Laufeigenschaften, Zugkraft und Geschwindigkeit zuerst verbessert werden müssen. Außerdem wird das äußere Erscheinungsbild der Fahrzeuge dem Vorbild angepaßt und mit typischen Betriebsverschmutzungen versehen. Andere Modelle müssen umgebaut werden um eine vorbildliche Zugbildung zu ermöglichen |
| Entsprechend der alpinen Landschaft kommen überwiegend österreichische Zuggarnituren zum Einsatz, aber wie auf den Schienen Tirols, auch jede Menge IC und EC Züge mit internationalen Wagenzusammenstellung. Gelegentlich ziehen auch schweizer Züge oder Garnituren der SNCF ihre Runden. |
| Technik: |
| Da in der Anfangszeit des Clubs nur
wenige Mittel zur Verfügung standen, hat man sich entschieden die Weichen
selbst zu bauen. Aus Schwellenbändern, Schienenprofilen und aus Kleinteilen
aus Weißblech sind so Weichen entstanden, die genau dem Gleisplan angepaßt
werden konnten und in Form und Qualität auch heutigen industriellen Weichen
um nichts nachstehen. Für die Steuerung der Weichen und Signale wurde eine
Automatik aus alten Post-Relais und Hebdrehwählern und kilometerlangen
Kabeln realisiert Im Zuge von laufenden Erneuerungen und Umbauten wurde die Fahrspannungssteuerung mit Trafos und Relais durch Halbleitertechnik ersetzt. Zwei große Transformatoren versorgen nun die gesamte Anlage mit Fahrstrom. 27 Blockplatinen speisen die einzelnen Fahrabschnitte und sorgen für saubere Brems- und Beschleunigungsvorgänge. |
| Beim Neubau des Abstellbahnhofs wurde nun ein anderer Weg eingeschlagen. Die Verknüpfung und Kontrolle der einzelnen Bausteine, wie Weichen, Signale und Gleisabschnitte übernimmt dabei der Computer. Dadurch wurde der Verdrahtungsaufwand wesentlich verringert. Außerdem muß bei einer Änderung nicht mehr die Verkabelung sondern nur ein paar Daten im Programm geändert werden. |
| Statistik |
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Interessante Daten der Anlage: Anlagenfläche im Anlagenraum:
ca. 38 m² 1 Großbahnhof mit 27 Gleisen
(ohne Remise)
162 geplante Signale Größter Höhenunterschied:
ca. 70cm
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| Veranstaltungen |
| (Quelle: ESV-Innsbruck // Photos: Thomas Oberthanner, Martin Sander) | ||